Hans-Georg Edelbluth, Leiter des ZAK
» Ich finde die SHM toll, weil ich hier Menschen helfen kann, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen! «

22.09.2016
Nein zu diesem Bundesteilhabegesetz
Der PARITÄTISCHE Hessen fordert Teilhabe statt Ausgrenzung mehr...
24.08.2016
LIGA Hessen übt Kritik am BTHG
Ein Gesetz, das seinen Namen nicht verdient mehr...
24.06.2016
Bundesteilhabegesetz - so nicht!
Nennt mich ruhig behindert, aber haltet mich nicht für blöd! mehr...

Der Paritätische - Unser Spitzenverband

GESCHICHTE DER SHM e.V.


Die SHM wurde 1985 von MitarbeiterInnen des Psychiatrischen Kranken- hauses Marburg gegründet. Anlass war damals die Feststellung, dass es allen Reformanstrengungen seit der Psychiatrie-Enquete zum Trotz nicht gelungen war, die Situation der chronisch psychisch Kranken in den Langzeitstationen der Psychiatrischen Krankenhäuser entscheidend zu verbessern.

Während die erste, von außen und in Kritik am stationären Krankenhaus- bereich eingeleitete Reformphase seit Beginn der 70er Jahre sehr schnell zum Aufbau von Wohnheimen, Übergangswohnheimen und therapeutischen Wohngemeinschaften geführt hatte, entstand die zweite Reformphase auch innerhalb der Psychiatrischen Krankenhäuser und durchaus auch in Kritik an den unzureichenden neu geschaffenen außerklinischen Angeboten.

So waren von insgesamt ca. 480 Patienten des PKH Marburg 1985 trotz 15 Jahren Psychiatriereform noch ca.200 sogenannte Langzeitpatienten, die damals auch "Pflegefälle" genannt wurden.
Die Gründung der Sozialen Hilfe Marburg durch MitarbeiterInnen des PKH Marburg wurzelte in der bewussten Übernahme von sozialer Verantwortung für diese Langzeitpatienten, die von der Reformbewegung bis dahin nur sehr wenig wahrgenommen wurden.

Entwicklung


Seit 1985 konnte die SHM zunächst das Betreute Wohnen, später 1987 eine Tagesstätte sowie 1990, 1993 und 1995 spezielle Wohnprojekte für chronisch psychisch kranke Menschen ausbauen.
In der Folge hat die SHM trotz mittlerweile stark veränderter Rahmen- bedingungen viele weitere differenzierte Betreuungsangebote und Arbeits- projekte abseits einer Mainstreamversorgung entwickelt und wir werden dies weiterhin tun. Unser vorläufig letztes größeres Projekt ist der Aufbau des Zentrums Psychose & Sucht.